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Schwitzhütten

Die Schwitzhütte oder “Temazcal” wie es in Südamerika genannt wird, ist ein altes indianisches Ritual, was von vielen Völkern in verschiedenen Kulturen in der ein oder anderen Form zelebriert wurde / wird.
Es ist eine sehr erdende und naturbezogene Zeremonie, bei der wir mit uns selbst, den Elementen und diesem besonderen Raum der Schwitzhütte in Kontakt gehen um Klärung, Reinigung, Balance oder Antwort auf Fragen zu finden.
Die Schwitzhütte symbolisiert dabei den Bauch von Mutter Erde. Das Feuer – als männliche Kraft – kommt in Form der glühenden Steine, in ein Erdloch, welches sich in der Mitte der Hütte befindet. Wenn sich das Weibliche mit dem Männlichen vereint, entsteht neues Leben und so begeben wir uns in die Schwitzhütte um auf eine Art neu geboren zu werden. Dies ist – vereinfacht ausgedrückt – die Symbolik einer Schwitzhütten-Zeremonie.
In der Hütte ist es komplett dunkel. Wir haben keine Ablenkung von Außen und können uns ganz auf uns konzentrieren. Durch die Dunkelheit, den begrenzten Raum und die angenehme Hitze der Steine sowie die Kräuteraufgüsse, gehen wir v.a. körperlich aber manchmal auch emotional oder geistig in einen Prozess. Die Schwitzhütte ist eine wunderbare Gelegenheit sich nach innen zu wenden, neu auszurichten, Kraft zu tanken oder einfach nur die Besonderheit einer solchen Zeremonie zu genießen. Sie steht allen Menschen offen.
Begleitet wird die Zeremonie mit Gesängen, Trommel oder Rassel. Es gibt Gelegenheit in der Hütte zu sprechen und Momente der Stille. Es gibt in der Regel 4 Runden. Zwischen den Runden ist die “Tür” der Hütte auf und wir machen eine Pause.

Ich habe seit September 2016 einen wunderschönen Platz in Rösrath-Forsbach, an dem wir eine Bambushütte gebaut haben und biete seitdem in regelmäßigen Abständen Schwitzhütten-Zeremonien an.

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